Gastbeiträge

Michael Clauss

Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in
der Volksrepublik China

Michael Clauss

Unsere Neugier aufeinander stärken

Die in dieser Studie gezeigten Ergebnisse verdienen größte Aufmerksamkeit. Einige Ergebnisse verwundern. Deutschlands und Chinas politische und wirtschaftliche Beziehungen zueinander entwickeln sich hervorragend. Wir sind füreinander zu den wichtigsten Partnern in unserer jeweiligen Weltregion geworden. Gleichzeitig zeigt diese Studie: In der Breite nimmt das Interesse an China in Deutschland kaum noch zu, in einigen Bereichen nimmt es sogar ab. Wie kommt es, dass nach über drei Jahrzehnten eines historisch einmaligen Aufstiegs die meisten Deutschen China nach wie vor mit Mao Zedong und Billigprodukten assoziieren? Wie kommt es, dass die Zahl derer, die bei aller berechtigter Kritik, immer noch glauben, China sei so etwas wie eine große DDR, zuletzt wieder zu steigen scheint? Dabei sehen die Deutschen auf den Ladentischen und beim Internet-Shopping täglich den Gegenbeweis: Innovative chinesische Unternehmen wie Huawei, Lenovo und Alibaba mischen die Karten auf den globalen Märkten neu und sind inzwischen zu globalen Marken wie Apple und Amazon geworden.

Trotz aller positiver Entwicklung zum Beispiel bei den Studierendenzahlen in China ist festzustellen, dass das Interesse an China in Deutschland in der Breite bei weitem nicht ausgeprägt genug ist. Das gilt quer durch die Gesellschaft. Auch bei den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern scheint die Bereitschaft, sich mit China zu befassen und z. B. häufiger nach China zu reisen, in der Breite eher abzunehmen. Diese Entwicklung wäre gefährlich, wenn sie zum Trend würde. Denn Chinas globale Rolle ist in den letzten fünf Jahren dramatisch gestiegen und wird weiter steigen – trotz der derzeitigen Schwierigkeiten Chinas bei der Umstellung seiner Wirtschaftsstruktur.

Wie kommt es zudem, dass das Chinabild in Deutschland deutlich kritischer ausfällt als z. B. in den USA oder in den meisten anderen europäischen Ländern? Ein Grund dabei ist wahrscheinlich die deutsche Vergangenheit, die uns ganz besonders gelehrt hat, bei unserem Blick auf die Welt – auf China wie auch auf uns selbst – die Grundüberzeugung unantastbarer Menschenwürde nie auszublenden.

Auch auf der chinesischen Seite dominieren noch Stereotypen. Bier, Fußball und Autos sind schöne Dinge. Deutschland ist bei allen dreien Weltmeister, hat aber deutlich mehr zu bieten. Im Gegensatz zu deutschen Betrachtern fällt bei chinesischen Befragten zudem auf, dass die Frage der unterschiedlichen politischen Systeme kein so wichtiges Thema ist. Hier dominiert offenbar eine pragmatische Sicht. In neuerer Zeit findet das Thema Flucht und Migration nach Deutschland große Aufmerksamkeit in China. Die Flüchtlingskrise ist unsere größte Herausforderung seit der Wiedervereinigung 1990. Verständlicherweise fragt man sich nicht nur bei uns wie Deutschland diese Herausforderung meistern kann. Weniger bekannt in China ist hingegen, dass Migration für uns kein neues Phänomen ist. Zwischen 1945 und 1950 hat eine völlig zerstörte Nachkriegsgesellschaft ca. 14 Millionen aus Mittel- und Osteuropa Vertriebene erfolgreich integriert. Seit 1957 sind fast jedes Jahr mehr Menschen nach Deutschland gezogen als das Land verlassen haben. 2014 lebten 16,4 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland, 4 Millionen – knapp 5 % der Bevölkerung – sind Muslime. Deutschland ist ein Einwanderungsland.

Dabei ist die Ausgangslage für ein noch besseres Kennenlernen unserer beiden Länder eigentlich optimal: Deutschland und China sind die beiden großen Gewinner der Globalisierung. Unsere Volkswirtschaften profitieren ungemein von einer engen internationalen Vernetzung. Mit unserer Innovationspartnerschaft und der Verzahnung von Industrie 4.0 und Made in China 2025 setzen wir gemeinsam zum Sprung in die digitale Industrierevolution an. Unsere Gesellschaften erfahren teilweise ähnliche Umwälzungen, z. B. den Reformdruck, der sich aus niedrigen Geburtenraten und demografischem Wandel ergibt.

Ich bin überzeugt: Unsere Neugier aufeinander zu stärken ist eine Dimension unserer Beziehungen, der wir deutlich mehr Raum geben müssen. Unsere Regierungen haben daher beschlossen, 2016 dem deutsch-chinesischen Sprachenjahr ein „Jahr des Austausches“ für Schüler und Jugendliche folgen zu lassen. Wir wollen den akademischen Schul- und Universitätsaustausch stärken und zusätzlich den Fokus auf mehr konkrete Lebenserfahrungen legen, z. B. durch Austauschaufenthalte in Familien. Das ist ein Beitrag der Politik zu realistischeren China- und Deutschlandbildern. Der Löwenanteil wird aus der Mitte unserer Gesellschaften kommen.

Der Realisierung dieses Potenzials stehen einige strukturelle Hindernisse entgegen. Die Sprachbarriere ist dabei sicher eines der wichtigsten. Hier müssen wir beide noch mehr investieren. Ein weiteres Hindernis ist die „Great Chinese Firewall“. Sie führt u. a. dazu, dass junge Deutsche und junge Chinesen unterschiedliche soziale Medien benutzen – in unserer digitalisierten Welt ein kaum hinnehmbares Globalisierungshemmnis. Und schließlich: Damit Deutsche und Chinesen zueinanderfinden, müssen wir beide unsere Verfahren für die Erteilung von Visa noch weiter beschleunigen und erleichtern.

Shi Mingde

Botschafter der Volksrepublik China in
der Bundesrepublik Deutschland

Shi Mingde

Höhen erklimmen, in die Ferne blicken – und doch mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen

In der heutigen Welt entstehen neue Technologien, neue Anwendungen und neue Industrien, die eine neue Phase der technischen und industriellen Revolution einläuten. Die weltweit in immer kürzerem Abstand aufeinander folgenden Innovationen sind bereits zu einer starken Antriebskraft für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung geworden. Vor diesem Hintergrund beschließen viele Länder eigene Strategien zur Förderung des wirtschaftlichen Wiederaufschwungs durch eine Transformation der Produktionsindustrie.

Europäische und amerikanische Industrienationen führen Strategien einer „Reindustrialisierung“ ein, in der Hoffnung, durch sie im Wettbewerb und in der Arbeitsteilung der globalen Produktion eine Vorreiterrolle und größere Entwicklungsmöglichkeiten zu erreichen. Die USA haben zum Beispiel einen staatlichen Strategieplan für eine fortschrittliche Produktionsindustrie erstellt, Deutschland hat die Strategie „Industrie 4.0“ konzipiert und Frankreich hat das „Neue industrielle Frankreich“ initiiert. Auch die chinesische Regierung hat die Strategie „Made in China 2025“ in die Wege geleitet. Die zentralen Inhalte dieser Strategie sind eine Steigerung der Innovationsfähigkeit der landesweiten Fertigungsindustrie sowie die Förderung einer tiefgreifenden Verschmelzung von Digitalisierung und Industrialisierung. Ziele sind die Verwandlung eines großen Produktionslandes in ein starkes Produktionsland sowie die Transformation und Aufwertung der Fertigungsindustrie.

Die deutsche „Industrie 4.0“-Strategie hat zahlreiche Übereinstimmungen mit dem chinesischen „Made in China 2025“. Ihre Kerngedanken entsprechen einander und beide Strategien erhalten die breite Unterstützung ihrer Regierungen. Die beiden Strategien bieten sehr gute Voraussetzungen für eine zukünftig stärkere Koppelung. Beide Staaten schenken der Realwirtschaft hohe Beachtung. Der industrielle Entwicklungsstand in beiden Ländern ist sehr unterschiedlich, so können beide Seiten jeweils durch die Vorzüge des anderen eigene Schwachstellen ausgleichen. Darin liegt ein enormes Potenzial für Kooperationen. Mehr als 8200 deutsche Unternehmen haben sich in China niedergelassen, über 2000 chinesische Unternehmen haben in Deutschland Fuß gefasst. China und Deutschland sind füreinander bereits zu wichtigen Märkten und Ertragsquellen für die jeweiligen Unternehmen geworden.

Bei einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen „Industrie 4.0“ mit „Made in China 2025“, und damit zwischen den Menschen in beiden Ländern, werden nicht nur Produkte von hoher Qualität hergestellt, sondern es geht auch um das Glück und die Ideale der Menschen in beiden Ländern. „Made in China“ und „Made in Germany“ können miteinander verbunden werden und sich perfekt ergänzen. Die Aufgaben, die wir gegenwärtig angehen wollen, sind konkret und wichtig:

1 | Vorantreiben einer Verknüpfung von „Industrie 4.0“ und „Made in China 2025“

Möglichst bald soll eine Arbeitskonferenz auf Vizeministerebene unter der Federführung des chinesischen Ministeriums für Industrie und Informatisierung und des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie abgehalten werden. Außerdem müssen wir den Mechanismus des Dialogs zwischen dem chinesischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie und dem deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung vorteilhaft nutzen. Ferner müssen wir aktiv die beteiligten Behörden, Branchenverbände, Unternehmen und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen etc. dazu einladen, auf breiter Ebene an dieser Zusammenarbeit teilzunehmen.

2 |Förderung einer direkten Koppelung der Unternehmen

Eine Anleitung und Unterstützung durch die Regierungen ist zwar wichtig, jedoch sind konkrete Kooperationen zwischen den Unternehmen beider Länder das Entscheidende. Nur die Unternehmen beider Länder sind die wirklichen und tatsächlichen Ausführenden der Kooperation. Wir alle sollten mit Nachdruck die Unternehmen ins Zentrum stellen und sie ihre Führungsrolle entfalten lassen.

3 | Konzeption gemeinsamer Projekte mit Modellcharakter

Modellcharakter haben Projekte wie z.B. der „Chinesisch-Deutsche Industriepark für High-End-Anlagen“ in Shenyang oder die „Chinesisch-Deutsche Plattform für Kooperation in der Innovationsindustrie“ in Sichuan. Außerdem haben die Kooperation von Huawei mit SAP und der RWTH Aachen in den Bereichen von Cloud Computing und 5G, der Standort von Siemens in Chengdu und der Produktionsstandort von Bosch in Suzhou gute Aussichten, Projekte zu werden, die Flaggschiffe für die chinesisch-deutsche Kooperation im Rahmen von „Industrie 4.0“ darstellen.

4 | Kooperation in der Standardisierung

Voraussichtlich wird „Industrie 4.0“ 200 bis 300 neue Standards hervorbringen. Die chinesische Seite freut sich, dass die deutsche DIN bei „Industrie 4.0“ mit der amerikanischen IIC zusammenarbeitet. Daran möchte auch das chinesische „Made in China 2025“ aktiv teilhaben. Alle Seiten können durch gemeinsame Partizipation internationale Standards für die neue industrielle Revolution schaffen. Wenn jeder seine eigenen Standards aufstellt, entspräche dies nicht den Interessen aller Beteiligten.

5 | Förderung bilateraler Talentausbildung und Talentaustausch in Wissenschaft und Forschung.

Die Kernpunkte von „Industrie 4.0“ sind Bildung und Talente. Das System der technischen Bildung und Ausbildung in Deutschland ist hervorragend, die Ingenieurswissenschaften sind dominierend. Die Verfügbarkeit chinesischen Humankapitals in Naturwissenschaften und Ingenieurswesen ist groß. Jährlich schließen 2,6 Millionen Studenten ein Studium in den Bereichen Naturwissenschaften und Ingenieurswesen ab. Die Unternehmen beider Länder haben kontinuierlich Bedarf an Ingenieuren, beide Seiten können bei der Ausbildung kooperieren. Wir sollten ferner aktiv den Austausch von Managern und Wissenschaftlern von Industrieunternehmen vorantreiben.

„Jedermann auf Erden weiß, dass man vom Nehmen etwas erhält, doch die Leute wissen nicht, dass man auch vom Geben profitiert.“ Eine Kooperation zwischen „Industrie 4.0“ und „Made in China 2025“ bringt demgemäß für beide Seiten höhere Ansprüche und Erwartungen mit sich.

Wie sollten gemeinsamen Schritte aussehen bzw. was müssen sie erfüllen?

1 | Wir müssen aktiv vorangehen. Bei der Kooperation der chinesischen und der deutschen Industrie müssen beide Seiten einen noch größeren Unternehmergeist aufbringen und aktiv die Unternehmen dazu anspornen, in einer noch offeneren Haltung zusammenzuarbeiten. Eine enge bilaterale Kooperation der Unternehmen und eine positive Konkurrenz sind kein Nullsummenspiel, bei dem „einer verliert und der andere gewinnt“, sondern sie tragen dazu bei, dass der „Kuchen“ auf dem Markt noch größer wird. Die Unternehmen beider Länder können außerdem gemeinschaftlich Märkte von Drittländern erschließen und einen gemeinsamen Gewinn für alle Beteiligten verwirklichen.

2 | Man muss mit der Zeit Schritt halten. Deutschland ist technologisch überlegen, China besitzt einen riesigen Markt. Bei einer Kombination von beidem kann man einander ergänzen und voranbringen. Ein noch besserer Schutzmechanismus für geistiges Eigentum und die Schaffung eines noch faireren Wettbewerbsumfelds für Unternehmen ist auch die unabweisliche Pflicht der chinesischen Regierung. Die chinesische Regierung wird auch Maßnahmen ausweiten, die für in- und ausländische Unternehmen in China Datensicherheit gewährleisten und eine Infrastruktur für ungehemmtes und sicheres Internet in China garantieren.

3 | Schaffung von gegenseitigem Nutzen und einer Win-win-Situation sind Ausgangspunkt und Ziel einer bilateralen Industriekooperation. Eine Kooperation beider Seiten ist langfristig angelegt, sie ist ein langfristiges Vorhaben und keineswegs nur ein schneller Deal. Jedes der beiden Länder hat seine jeweiligen Stärken und Vorzüge im Bereich der Industrie. China verfügt über riesige Märkte und breite Grundlagen in der Fertigungsindustrie. Es besitzt große Personalressourcen in Forschung und Entwicklung mit relativ niedrigen Kosten. Eine Kooperation kann nicht eingleisig sein; nur wenn sie in beiden Richtungen verläuft, kann sie dauerhaft bestehen.

China blieb einst hinter der industriellen Revolution zurück, doch nun besteht die Gelegenheit aufzuholen. In Zukunft wird China in der globalen Fertigungsindustrie gleichauf oder sogar führend sein. Wie eine umfassende Koppelung zwischen „Made in China 2025“ und der deutschen Strategie „Industrie 4.0“ vorangetrieben werden kann, wird eine der Schwerpunktfragen bei den vierten chinesisch-deutschen Regierungskonsultationen im Juli dieses Jahres sein. Ich hoffe, dass sowohl die chinesische als auch die deutsche Seite auf diesem Gebiet neue Höhen erklimmen und in die Ferne blicken, aber dabei doch mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen bleiben; dass sich noch mehr Ideen, gemeinsames Wissen und Maßnahmen herausbilden und dass die Kooperationen zwischen chinesischen und deutschen Unternehmen noch ertragreicher sein werden. Dass es dadurch gelingt, für die Gesellschaften beider Länder noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen und das Glück und den Wohlstand für beide Völker zu vermehren.

Hans-Georg Frey

Vorsitzender Ostasiatischer Verein e.V. (OAV) – German
Asia-Pacific Business Association

Hans-Georg Frey

Chinas Wirtschaft – die neue Normalität

In den vergangenen Jahren galten Chinas zweistellige Wachstumsraten als Garant für den Erfolg von Investitionen deutscher und europäischer Unternehmen im Reich der Mitte. Ein Blick in die Geschichte zeigt jedoch: Ein Wachstum dieses Ausmaßes kann nicht unendlich andauern - muss es aber auch gar nicht. Jetzt, da dieser zu Recht als „normal“ bezeichnete Prozess in China sichtbar wird, erscheint manchem Kommentator diese Entwicklung als krisenhaft. Drei Aspekte sprechen für eine aussichtsreichere Betrachtung.

Die Entwicklung ist in Wirklichkeit besser als das relative Wachstum vermuten lässt. Denn obwohl dieses 2015 niedriger ausfiel als in den vergangenen 25 Jahren, wächst Chinas reales absolutes Bruttoinlandsprodukt in ähnlicher Größenordnung wie zuvor. Solange das unverändert bleibt – und davon kann ausgegangen werden – bleibt China auch zukünftig ein wichtiger globaler Wachstumsmotor. Insbesondere vor dem Hintergrund der weltweiten Wirtschaftslage sind die chinesischen Zahlen mehr als zufriedenstellend.

Jeder, der Chinas Markt in den schwärzesten Farben portraitiert, muss gefragt werden: Wo liegt die Alternative? Chinas schiere Größe ist und bleibt ohne Vergleich. Neben dem BIP Chinas überschreitet nur das der USA die Marke von 10 Billionen US-Dollar. Aus diesem Grund bietet der chinesische Markt weiterhin Möglichkeiten wie kein anderer.

Viele Branchen haben weiterhin großes Potential, wohl aber nicht alle gleichermaßen. Einige werden sich den neuen Rahmenbedingungen anpassen und genauer definieren müssen, wie sie zukünftig auf dem chinesischen Markt auftreten wollen. Investitionen in China werden somit deutlich differenzierter vorgenommen werden.

Für uns als Hersteller von Flurförderzeugen ist China auch weiterhin der mit Abstand größte Einzelmarkt weltweit. Nirgendwo auf der Welt werden mehr Stapler verkauft als hier. Unsere Geschäfte laufen auch bei einem Wachstum mit einer 6 vor dem Komma gut. Jedoch müssen auch wir Möglichkeiten ergreifen, sobald sie sich uns bieten, wie unser Joint Venture mit einem chinesischen Wettbewerber im Vermietungsgeschäft. Wir sind der festen Überzeugung, dass es auch weiterhin viel Potential für unsere Branche in China gibt. Generell bieten die höchst unterschiedlichen Länder in der Region Asien-Pazifik ungeahnte Möglichkeiten für deutsche Unternehmen. Diese Erfahrung teile ich mit vielen Unternehmern im Netzwerk des Ostasiatischen Vereins in Hamburg, dessen Vorsitz ich seit November 2014 ehrenamtlich innehabe.

Chinas Konjunktur verläuft jetzt in normalen Bahnen und schaltet deshalb einen Gang zurück. Das gefällt nicht jedem, ist aber die Wirklichkeit. Die chinesische Regierung forciert eine Entwicklung hin zu langfristiger Stabilität. Wird ihr dieser Schritt gelingen? Ich bin da äußerst zuversichtlich.

Willkommen in der „Normalität“.